Über mich


Jörg Zydziak erblickte das Licht des Kreißsaals im Jahre 1960 in Eckernförde. Weitere Einzelheiten sind leider nicht bekannt, aber es ist davon auszugehen, dass die Welt und besonders seine Eltern ihn wohlwollend willkommen geheißen haben. Glücklicherweise zog es Jörgs Eltern wenig später vom beschaulichen Eckernförde in die Großstadt, sodass Klein-Jörgi in Hamburg aufwachsen sollte.
Zunächst sah es so aus, als hätte das Leben für Jörg eine Karriere als Torwart vorgesehen - aber in einem schicksalhaften Moment wurde der Sechzehnjährige im Zimmer eines Schulfreunds mit einer Gitarre alleingelassen. Jörg langweilte sich. Als er die Gitarre nahm und einen ersten Akkord zustandebrachte, war Gegenwehr zwecklos. Zwei Wochen später spielte er in einer Band, drei Akkorde reichten für den ersten Song: Locomotive Breath von Jethro Tull.
Delta, Turnpike, Salsbury, Aircraft - diese Bands hatten - nacheinander - alle denselben Gitarristen: Jörg!
Dann löste sich Aircraft auf. 1980. Pause. Ein bisschen Gitarrespielen auf dem heimischen Sofa, aber keine Band in Sicht. Zu allem Überfluss wurde während dieser Zeit in seine Wohnung eingebrochen und alles geklaut - Jörg war frustriert und Musik machen nicht mehr so wichtig. Berufliche und private Veränderungen standen im Vordergrund - aber als Musiker kann man nie wirklich aufhören (es sei denn, man war keiner) und so stand Jörg eines Abends wieder in einem Übungsraum. Allerdings nicht mehr mit der Gitarre - sondern als Bassmann. Er spielte zusammen mit "Adi WAnnaB" und "Lars Drewes" jeweils als Duo und in den Bands: "Unerschrocken", "Jan Pape Band", 2nd Sight, sowie seiner eigenen Band "OHA" jeweils als Bassist.
Dabei ist es geblieben und heute kann man ihn mit seiner eigenen Band - Oha - als Sänger und Bassist auf der Bühne erleben. Da Gitarren aus seinem Leben nicht wegzudenken sind, wird seit 2009 auf der Bühne wieder die Sechssaitige in die Hand genommen.

Mit der Rock-Coverband "Love Support" war Jörg als Gitarrist wieder auf Tour. Zeitmangel und unterschiedlich musikalische Ansprüche beendeten den Bandaufenthalt im Dezember 2009.

Ein weiterer Traum ist auch wahr geworden: Jörg hat 2005 in Uetersen einen eigenen Laden aufgemacht. Zweimal raten reicht: Ja, Gitarren und Bässe werden dort verkauft. Natürlich auch Boxen, Verstärker, Saiten ... und und und. Für einen ersten Eindruck hier gucken, und ansonsten: Unbedingt vorbeischauen! Im bunten Haus gibt es Kaffee, Gespräche unter Musikern, Fachsimpelei und Beratung umsonst. Jeder darf hier seine Lieblingsgitarre ausgiebig testen und es ist vollkommen ok, wenn man noch ein paar Nächte drüber schlafen muss, bevor man sein Erspartes investiert. Wer aber bei Jörg eine Gitarre oder einen Verstärker kauft, kann sich sicher sein, dass die Preise fair sind und die Beratung sich nicht am Gewinn orientiert, sondern an der Zufriedenheit der Musiker mit dem gekauften Equipment.
In seinem zweiten Leben ist Jörg als Rettungsassistent unterwegs und außerdem für seinen Arbeitgeber, die RkiSH, auch noch als Teamleiter Unternehmenskommunkikation tätig.